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Sparen wo´s weh tut

In unserer Haushaltsrede haben wir gefordert, zu sparen, wo es nicht weh tut. Als Beispiel haben wir städtische Photovoltaik (PV)-Anlagen genannt, die u. a. von der Verbraucherzentrale B-W abgelehnt werden, und die beim gerade beschlossenen Bezug von zertifiziertem Ökostrom für den städtischen Verbrauch wirklich keinen Sinn mehr machen.

Die Stadtverwaltung und die Gemeinderatsmehrheit wollen aber lieber dort sparen, wo es weh tut. Wie ist es sonst erklärbar, dass diese Woche die Beauftragung einer städtischen PV-Anlage für eine drei Viertel Million Euro und hohen jährlichen Folgekosten beschlossen wird, wenn erst letzte Woche in einer anderen Ausschusssitzung klar wurde, dass der vom Oberbürgermeister in den Haushaltsberatungen durchgesetzte Stellenpool nicht ausreicht, um genug Tierpfleger für den Zoo zu beschäftigen? Die Zoo-Tierpfleger schieben einen riesigen Überstundenberg vor sich her. Dennoch musste die Verwaltung nach den Haushaltsberatungen Zusagen an neu einzustellende Tierpfleger zurückziehen.

Wie soll das gehen, wenn bald das neue Exotenhaus dem Zoo 30 % mehr Tiere beschert?

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