DAS FEST: AfD fordert Absage an linksextreme Gruppe

DAS FEST: AfD bleibt bei der Forderung der Absage an linksextreme Gruppe

12.07.2017 Aktualisierung

DAS FEST: AfD bleibt bei der Forderung der Absage an linksextreme Gruppe

Die Schutzbehauptung des Teams von DAS FEST, die monierten Texte der linksextremistischen Band „Feine Sahne Fischfilet“ seien10 Jahre alt und daher lehne man es ab die Gruppe wieder auszuladen, wird durch den Text eines Liedes aus dem aktuellem Album ad absurdum geführt. 

In einer Pressemeldung behauptet „DAS-FEST“-Team, die Texte von feine Sahne Fischfilet, die Gewalt gegen Polizisten verherrlichen sein 10 Jahre alt und die Band habe seither einen Wandel durchlebt.

Aber zum Einen ist der Liedtext, der dazu aufruft, Polizisten ihre Knüppel „in die Fresse rein“ zu hauen, erst 2009 auf dem Debut-Album der Gruppe veröffentlicht worden und immer noch im Internet abrufbar, zum Anderen befindet sich auch auf dem aktuellen, 2015 herausgekommenen Album wieder ein Lied, das Gewalt gegen Polizisten verherrlicht:

„Niemand muss Bulle sein!….

Bin bei weitem nicht frei von Sünde, aber trete vor zum Werfen…

Polizist sein heißt daß Menschen mit Meinungen Feinde sind…..Die nächste Bullenwache ist nur ein Steinwurf entfernt

Dazu Stadtrat und Bundestagskandidat Marc Bernhard : „Diese Band besingt weiterhin ihren Hass auf den deutschen Staat und ruft auch aktuell offen zur Gewalt gegen unsere Polizei auf. Im Vorfeld von Hamburg hat sie zudem einen Anstecker beworben, der eine Zeile ihres aktuellen Liedes entspricht: „Niemand muss Bulle sein!“ Diese Diffamierung unserer Polizei hat genau wie die Animierung zum Bau von Molotow-Cocktails auf der Website der Band und die Aufrufe zur Gewalt gegen Polizisten in Ihren Liedern den Boden für die Gewaltexzesse gegen unsere Polizei bereitet! Molotow-Cocktails und Steine, genau damit wurde die Polizei in Hamburg angegriffen. Von den dabei 480 verletzten Polizisten stammen 73 aus Baden-Württemberg, und davon haben 40 ihren Dienstsitz im benachbarten Bruchsal. Stellen Sie sich nur vor, wie einer dieser Polizisten, der sich im Krankenhaus von seinen Verletzungen erholt, vom nahegelegenen Mount Klotz diese Liedzeilen zu hören bekommt: „Niemand muss Bulle sein… …ich trete vor zum Werfen“…und das Ganze ausgerichtet von städtischen Mitarbeitern und zu Lasten der Karlsruher Steuerzahler! “

„Linksextreme Hetze gegen Polizisten, also gegen Menschen, weiter zu verharmlosen und sogar noch mit Steuergeldern zu unterstützen ist ein Schlag ins Gesicht aller in Hamburg von Linksextremisten verletzten Polizisten. Wir fordern Herrn Wacker Geschäftsführer der städtischen Karlsruher Event GmbH (KEG) und damit auch Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup nochmals auf, ein deutliches Zeichen gegen Extremismus zu setzen und den Auftritt von „Feine Sahne Fischfilet“ abzusagen“, so Bernhard

Selbst die TAZ vom 15.02.2015 kritisiert den aktuellen Liedtext von Feine Sahne Fischfilet wie folgt:

„In den Liedtexten der Band zeigt sich auch auf dem neuen Album eine Gegnerschaft zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Beim Song „Wut“ bedarf es keiner großen Interpretationsbemühungen um festzustellen, dass mit dem Liedtext die Arbeit der Polizeieinsatzkräfte auf Demonstrationen diskreditiert wird: „Polizist sein heißt/ dass Menschen mit Meinungen Feinde sind“, heißt es dort zunächst, und kurz darauf: „Die nächste Bullenwache ist nur ein Steinwurf entfernt“. In dem Refrain singt die Gruppe: „Unsere Herzen brennen/ und der Hass, der steigt.“ Wo heute noch Herzen brennen, brennen morgen schon Polizeiautos.“


10.07.2017

Karlsruher AfD fordert eine sofortige Absage des Auftritts der Musikgruppe „Feine Sahne Fischfilet“ bei Das Fest.  

Dazu erläutert Stadtrat und Kreissprecher Dr. Paul Schmidt : „Wir haben es hier nicht mit einer normalen Band zu tun, sondern mit einer Gruppe von Linksextremisten, die regelmäßig vom Verfassungsschutz beobachtet wird und darauf auch noch stolz ist, wie man im Programm des Festivals lesen kann“.

In der Tat kam der Verfassungsschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern bereits im Jahr 2011 zu dem Ergebnis, dass die Gruppierung eine explizit antistaatliche Haltung vertritt und bestrebt ist, staatliche Strukturen gewaltsam aufzulösen.

„Es kann nicht sein, dass auf einem städtischen Festival eine Band auftritt, die auf ihrer Internetseite mit einer Anleitung zum Bau von Molotow-Cocktails animiert und in ihren Liedtexten offen zur Gewalt gegen unsere Polizei aufruft!“, ergänzt der Karlsruher AfD Bundestagskandidat und Stadtrat Marc Bernhard.

Marc Bernhard findet noch deutlichere Worte: „Dass diese Band mit Liedtexten wie „Deutschland ist Scheiße, Deutschland ist Dreck“ oder „Die Bullenhelme – sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt Ihr in die Fresse rein“ in der Stadt des Rechts und damit der Rechtsstaatlichkeit auch noch auf Kosten des Steuerzahlers eine Bühne erhalten soll, ist für mich schlicht unvorstellbar. Es handelt sich um eine Band, die solch völlig enthemmten Gewaltorgien, wie wir sie gerade in Hamburg erleben mussten, verherrlicht. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Hamburg zeigen doch deutlich, wohin uns die jahrelange politische Verharmlosung des gewalttätigen Linksextremismus gebracht hat“.

Die AfD Karlsruhe fordert den Veranstalter, eine städtische Gesellschaft, und damit auch Herrn Oberbürgermeister Dr. Mentrup auf, erneut ein deutliches Zeichen gegen Extremismus zu setzen und den Auftritt von „Feine Sahne Fischfilet“ abzusagen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Veranstaltung, die sich immer schon auch als Festival für Familien mit Kindern verstanden hat und eines der Aushängeschilder unserer Stadt ist, keinen ernsthaften Schaden nimmt. „Dies sind die örtlichen Verantwortlichen den Polizisten schuldig, welche in Hamburg durch den linksextremen Mob zu Hunderten verletzt wurden, und das teilweise sogar schwer!“, betont Marc Bernhard abschließend.

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